Ohne große Zugangshürden und leistbar für ein möglichst breites Publikum lädt Innsbruckläuft am 31. Mai 2026 Läuferinnen und Läufer vor das Tiroler Landestheater. Mit Partnern wie der Tiroler Sparkasse und der IKB geht die Turnerschaft Innsbruck beständig diesen Weg. Wir haben uns für die TT-Stadtlauf-Beilage ein paar brennenden Fragen gestellt.
Das Angebot an Laufsportveranstaltungen ist derzeit enorm, wo liegen die Stärken des Innsbrucker Stadtlaufes?
Innsbruckläuft: Motivierend und unbeschwert, ein Zugang ohne große Hürden und zugleich leistbar für ein möglichst breites Publikum. Das zieht sich übrigens durch alle fünf Veranstaltungen von Innsbruckläuft. Wir wollen Laufsport in den Straßen der Stadt für jede und jeden ermöglichen, mit vielen unterschiedlichen Streckenlängen. Seit vielen Jahren unterstützen uns die Partner Tiroler Sparkassen und IKB auf diesem Weg.
Welche Themen werden für Veranstalter in Zukunft wichtig?
Das Thema Nachhaltigkeit hat Priorität, Innsbruckläuft ist darin seit 2014 engagiert und gilt als Vorreiter in Österreich. Ressourcenschonung, Müllvermeidung, Reduktion des Energie-Einsatzes – das sind Themen für die es als Veranstalter praktikable Lösungen braucht. Das Ergebnis der Umstellung auf Mehrweg zeigt sich für uns ganz deutlich im müllfreien Stadtbild. Prall gefüllte Startertaschen mit Produktproben und Verpackungsmaterial werden auch bei Läuferinnen und Läufern kritischer gesehen. Innsbruckläuft hat sich 2020 klar gegen Billig-Produkte aus Asien und für mehr Erlebnis und Wohlgefühl am Tag der Veranstaltung entschieden.
Warum engagiert sich ein Unternehmen wie die Tiroler Sparkasse?
Der Stadtlauf bietet die ideale Plattform, um sportliche Begeisterung und gemeinsames Erleben in der Region zu verbinden. Zentral ist sicher das Engagement für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für den Stadtlauf stellt die Tiroler Sparkasse Startplätze zur Verfügung und stärkt mit internen Laufinitiativen einen aktiven und gesundheitsbewussten Ausgleich zum Arbeitsalltag.
Wie geht der Stadtlauf 2026 auf die Jüngsten zu?
Grundsätzlich wird es schwieriger Pädagoginnen und Pädagogen für Veranstaltungen an einem Wochenende zu mobilisieren. Jene, die bereit sind, brennen persönlich für den Laufsport. Mit den Familien- und Schülerläufen wechselt die Streckenführung ab 13 Uhr in den Vorgarten des Hofgartens. Wobei der 800-Meter-Rundkurs beliebig oft gelaufen werden kann, die Siegerinnen und Sieger errechnen sich in verschiedenen Wertungen. Es geht aber nicht nur ums Laufen, sondern auch um ein höheres Ziel: den Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Könnt ihr nach 40 Jahren Stadtlauf auch eine Veränderung bei den Läuferinnen und Läufern beobachten?
Der typische Stadtläufer ist Teil einer Community oder von mehreren Gruppen gleichzeitig und in der Online-Running Community vernetzt. Die Generation der Baby-Boomer ist in den Ruhestand gegangen und genießt das auch als Läufer. Bei den heutigen 20- bis 30-Jährigen beobachten wir sowohl in der Stadt als auch auf Social Media, dass Themen wie Fitness, Gesundheit und Style sehr wichtig sind. Laufen wird zur Plattform für Gesundheit, Sport, Dating, Networking, Socializing und Teambuilding, da passen Volksläufe wie der Stadtlauf Innsbruck gut dazu.
Welche Konsequenz hat das für bestehende Laufformate?
Laufveranstaltungen ohne klassischen Wettbewerbscharakter werden mehr, wie wir an den vermehrt auftretenden Community-Runs und an Erlebnisläufen sehen. Die große Nachfrage nach dem TirolMilch Frühlingslauf zeigt uns, Laufen ohne Zeitdruck spricht Viele. Für einen Teil der Laufcommunity bleibt die ÖLV-Bestenliste auch weiterhin interessant, das beobachten wir als Leichtathletikverein.
